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Startseite > Analgetikum

Ein '''Analgetikum''' (Plural ''Analgetika''; ) oder '''Schmerzmittel''' ist ein Stoff, der schmerzstillend (analgetisch) wirkt. Im Idealfall unterdrückt er die Schmerzempfindung, ohne das Bewusstsein, die sensorische Wahrnehmung und andere wichtige Funktionen des Zentralnervensystems zu beeinflussen bzw. ohne die Leitung von Aktionspotentialen in afferenten Nervenfasern zu unterdrücken. Analgetika werden wirkmechanistisch von anderen zur Schmerzausschaltung verwendeten Stoffen, wie und , abgegrenzt. Sie sind eine fundamentale Säule der Schmerztherapie. Sie zählen zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln, werden aber auch oft unkontrolliert und teilweise eingenommen. Eine veraltete Bezeichnung für Schmerzmittel ist Anodyna.

Überblick

Analgetika lassen sich hinsichtlich der Chemie, des Wirkungsorts, der Wirkungsdauer, der Wirkungsstärke und des Wirkungsspektrums einschließlich der beeinflussten einteilen. Gebräuchlich ist meist die Einteilung in Opioide und Nicht-Opioide:
  • ''' (Hrsg.): ''Grundzüge der Beatmung.'' Springer, Berlin u. a. 1991, ISBN 3-540-53078-9, 2., unveränderte Aufl. ebenda 1994, ISBN 3-540-57904-4, S. 290?295 (''Sedierung/Analgesierung und Relexation'').</ref>
  • '''Nichtopioid-Analgetika''', diese wiederum in:
    • Nikotinerge Analgetika wie
      • Epibatidin (hochwirksam, aber hochgiftig)
    • Muskarinerge Analgetika wie
      • Scopolamin (ebenso hochgiftig)
    • Saure antiphlogistische und antipyretische Analgetika (''Nichtsteroidale Anti-Rheumatika'' (NSAR), nichtsteroidale Entzündungshemmer) wie
      • derivate wie (ASS), Methylsalicylat, Diflunisal
      • derivate wie Diclofenac
      • 2-derivate wie Ibuprofen und Naproxen, die neben der schmerzdämpfenden (analgetischen) Wirkung auch entzündungshemmend (antiphlogistisch) und fiebersenkend (antipyretisch) wirken
      • Oxicame wie Meloxicam oder Piroxicam mit einer stark antiphlogistischen Wirkung
    • Nicht-saure Analgetika, darunter
      • 4-Aminophenol-Derivate wie Paracetamol mit analgetischer und antipyretischer Wirkung
      • Pyrazolone wie Metamizol oder Phenazon mit analgetischer, antipyretischer und leicht antiphlogistischer Wirkung
    • Ziconotid bei starken chronischen Schmerzen
    • Sonstige Nichtopioid-Analgetika wie Ketamin, die keine antipyretische und antiphlogistische Wirkung haben
  • '''Cannabinoide''' wie zum Beispiel Tetrahydrocannabinol oder Cannabidiol, siehe auch Cannabis als Arzneimittel

Zur Therapie von Dauerschmerzen hat die WHO 1986 Schmerzmittel einem eskalierenden Stufenplan zugeordnet, der bei zunehmenden Schmerzen Schritt für Schritt durchlaufen werden kann und inzwischen weithin anerkannt ist.

Prominente Beispiele für Lokalanästhetika sind Lidocain, Cocain und Ropivacain.

Pharmakoepidemiologische Studien

Untersuchungen zur Pharmakoepidemiologie der Analgetika wurden vom Robert Koch-Institut vorgelegt.

Weblinks

  • ''Schmerzlinderung ? Die Pharmakologie der Analgetika.'' bei: ''Lecturio.'' 1. September 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.

Einzelnachweise